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Schnauzer
Als Schnauzer bezeichnet die FCI
drei unterschiedlich große deutsche Hunderassen. Es gibt den
Riesenschnauzer, den Mittel-Schnauzer und den Zwergschnauzer. Alle
drei haben sie gemeinsam, dass ihre Herkunft auf den mittelalterlichen
Biberhund zurückgeht.
Seine ursprüngliche Verwendung war als
Stallhund. Er jagte dabei mit Vorliebe Ratten, was dem Schnauzer auch
den Namen „Rattler“ einbrachte. Beim Schnauzer gibt es die Farbschläge
reinschwarz, pfeffer-salz und schwarz-silber. Der Riesenschnauzer
wurde und wird auch als Hirtenhund auf den Almen eingesetzt. Seit 1925
ist der Riesenschnauzer darüber hinaus auch ein anerkannter Polizei-
und Diensthund. Er ist aber auch ein treuer Familienhund und gilt als
wachsam und intelligent. Der Zwergschnauzer hingegen, der seit 1880
gezüchtet wird, ist ein reiner Haus- und Begleithund. Der
Zwergschnauzer kann auch rein weiß mit weißer Unterwolle sein. Der
Mittel-Schnauzer ist der ursprünglichste Typ dieser Hunderasse. Lange
Zeit begleitete dieser Fuhrwagen in München. Während der
Riesenschnauzer bis zu 50 kg schwer werden kann, wird der
Mittelschnauzer höchstens 18 kg schwer. |