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Hunderassen / Hundearten Infos

Schon bevor die Menschen sesshaft wurden, begannen sie sich tierische Getreue zu züchten. Der „Urvater“ aller Hunde ist der Wolf. Bis zum heutigen Haushund war es dabei ein langer Weg. Dabei vermutet man, dass Mensch und Hund bereits schon seit über 25.000 Jahren zusammenleben und voneinander profitieren. Im Mittelalter gab es in Europa vermutlich nur 12 Hunderassen. In den germanischen Rechtssammlungen des 5. bis 9 Jahrhunderts sind Hunderassen nicht einzeln benannt, sondern die Hunde werden nach ihrer Verwendung aufgeteilt, und zwar in Spürhund, Treibhund, Leithund, Windhund, Habichtshund und Jagdhund, letztlich noch Schäferhund und Hofhund, wobei ab dem 13. Jahrhundert eine regelrecht gelenkte Jagdhundezucht betrieben wurde.

   

Das Aussehen der Hunde war damals noch zweitrangig. Der Hund mit dem Herzen aus Gold. So wird der Havaneser von seinen Züchtern beschrieben. Hingegen wurden im 19. Jahrhundert viele neue Hunderassen gezüchtet. In dieser Zeit wurden erstmals auch Rassestandards aufgestellt und die Bemühungen eine geschaffene Hunderasse zu erhalten, war schon sehr groß. Dies hatte wohl auch viel mit der Tatsache zu tun, dass durch die industrielle Revolution  der Hund als Arbeitskraft in vielen Bereichen überflüssig wurde. Die gezüchteten Hunderassen zur Schau gestellt wurden dabei bereits im Rahmen von perfekt organisierte Hundeausstellungen schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts, wobei der Ursprung der heutigen Hundezucht in Großbritannien liegt.
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Viele der heutigen Hunderassen stammen aus England. Wie viele Hunderassen es dabei heute auf der Welt gibt, ist nicht genau bekannt. Schätzungen zufolge geht man von rund über 800 Hunderassen aus. Experten zufolge jedoch kann man nur rund 100 dieser Hunderassen als Haushunde bezeichnen. Bei den anderen handelt es sich um Varietäten. Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) ist ein weltweit agierender Verband, dem weltweit Vereine aus über 80 Ländern angeschlossen ist. Dieser pflegt die Rassenbeschreibungen, wobei bei vielen Hunderassen nicht in allen Punkten Einigkeit besteht. Einig ist man sich aber darüber, dass es sich bei Nachkommen aus Kreuzungen von verschiedenen Hunderassen ohne Ahnentafel um einen Mischlingshund, einen Bastard oder eben um eine Promenadenmischung handelt. Wenn hingegen zwei Hunderasse gezielt miteinander gekreuzt werden sind deren Nachkommen Designer- bzw. Hybridhunde. Wenn Sie sich einmal für entscheiden, einen
Hunde Welpen kaufen zu wollen, prüfen Sie immer den Züchter ob dort alles in Ordnung ist. Hundehalter sollten für Ihren Hund eine Hundehaftpflicht Versicherung abschliessen.